Wasser sparen
Wassersparen ist schon lange ein Thema. Der Verbrauch in München beispielsweise ist in 20 Jahren von 400.000 m3 pro Jahr auf 320.000 m3 gesunken (SWM).
Ob noch intensiveres Wassersparen bei uns notwendig ist, ist unter Experten umstritten. Einerseits ja, denn jeder Wasserverbrauch erzeugt Abwasser, das aufwändig wieder gereinigt werden muß. Außerdem verschwendet unnötiger Verbrauch von Warmwasser zusätzlich Energie.
Zum Anderen ist eine gewisse Durchflussmenge durch die Rohre erforderlich um die Keimbelastung bei der Versorgung niedrig zu halten. Falls dies nicht der Fall ist, muß der Versorger Extraspülungen mit Trinkwasser veranlassen. Auch beim Abwasser muß der Durchfluß entsprechend hoch sein, um unerwünschte Ablagerungen wegzuspülen.
In Zeiten der Globalisierung ist es aber auch wichtig weltweit Wasser zu sparen. Jede Ware verbraucht bei der Herstellung eine gewisse Menge Wasser, sog. „Virtuelles Wasser“. Deutschland ist beim Virtuellen Wasser ein Wasserimporteur, d.h. es werden hierzulande viele Güter verbraucht, die im Herstellungsland viel Wasser verbrauchen. Futtermittel für Nutztiere beispielsweise werden oft in Ländern angebaut, die Wasserprobleme haben. Geringerer Fleischverzehr oder vegetarische Ernährung spart also Wasser weltweit.
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