Reinigung
Beim Gang durch die Supermarkt-Regale mit den vielen und immer neuen Produkten für die Haushaltsreinigung tut sich die Frage auf: Braucht man das alles, um eine Wohnung sauber zu halten? Je einen Spezial-Reiniger für Boden, Bad, Küche, Klo, Fliesen, Armaturen, Teppich, Möbel usw. usw.? "Hygienisch sauber" soll alles sein, wird uns in der Werbung eingeredet - doch wo ist Hygiene wirklich notwendig und wo kann sie sogar schaden? Keimfrei und "antibakteriell" ist keineswegs gut: Kinder, die in übertriebener Sauberkeit aufwachsen, werden schneller krank und neigen zu Allergien oder Ekzemen. Der Grund: Ihr Körper konnte nicht genügend Abwehrstoffe aufbauen, die nötig sind, um Krankheiten zu widerstehen. Auch sind die in vielen Reinigern enthaltenen Chemikalien alles andere als gesund und jedes Reinigungsmittel, auch das mit dem Vermerk "biologisch abbaubar", schadet der Umwelt. Weniger und milde Produkte, sparsam dosiert, reichen völlig aus. Und: Die billigen Mittel sind gleich gut, oft sogar besser, als die teuren, wie die Zeitschrift Öko-Test immer wieder beweist.
Nach dem Putzen gilt es, die Hände einzucremen! Denn raue Haut ist empfindlicher für Bakterien, Allergene und Warzenviren. Bei Gummihandschuhen müssen Latexallergiker aufpassen, viel davon enthalten zu viele Latexproteine und andere Schadstoffe z.B. Krebs erregende Nitrosamine.
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