Attac-Palaver: Filmvorführung: Frohes Schaffen – ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

Datum der Veranstalltung: 
Montag, 24 April, 2017 - 19:30 bis 22:00

Mit dem AK ArbeitFairTeilen

Warum arbeiten viele von uns 40 Stunden und mehr? Während viele bis über die Burn-out-Grenze arbeiten, finden andere keinen Job. Arbeit als Fetisch, als Mantra. Da stimmt doch etwas nicht. Wie fühlt es sich an, weniger zu arbeiten, was gewinnen wir dadurch für unser Leben?
Um sich diesen Fragen anzunähern, zeigen wir den Film „Frohes Schaffen“ von Konstantin Faigle, der sich auf eine Reise zu den Wurzeln unseres Arbeitsbegriffs begibt. Er besucht die Stätten des Arbeitsglaubens und dessen Niedergangs. Arbeit, so lautet Faigles These, ist zum Religionsersatz im kapitalistischen System geworden. Nur wer Arbeit hat, zählt als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft. „Frohes Schaffen“ hinterfragt diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit.

Im Anschluss wollen wir über Alternativen für eine faire Verteilung der Arbeit diskutieren. Ob „30-Stunden-Woche“ oder „kurze Vollzeit“, was wollen wir mit mehr Zeit machen? Und wie können wir dies durchsetzen?

Moderation: Micha Amiri, Andreas Schlutter

Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München, Raum: Kleiner Saal 211+212
Veranstalter: Attac München, Arbeitskreis ArbeitFairTeilen (AK AFT)
Eintritt: Frei, wir bitten um eine Spende
Kontakt: Micha Amiri, Tel. 089 - 17 10 41 56, arbeitfairteilen@attac-m.org