Wird die Rolle der Religion als Integrationshindernis überschätzt?

Datum der Veranstalltung: 
Montag, 8 Mai, 2017 - 19:00 bis 21:00

In der zweiten Generation der Zuwanderung fühlen sich muslimische Migrantinnen und Migranten unserer deutschen Gesellschaft deutlich weniger „zugehörig“ als christliche Zuwanderer.

Welche Rolle dabei die Religion spielt, erläutert der Referent entlang einer Studie zur „Integration und Religion aus der Sicht von Türkeistämmigen in Deutschland“, die 2015/2016 deutschlandweit mit den Befragten durchgeführt wurde.

In der anschließenden Diskussion gehen wir auf die Hintergründe ein, inwieweit die zweite und dritte Generation der türkischstämmigen Zuwandererinnen und Zuwanderer sich zwar stärker integriert fühlt als die erste Generation, dennoch gleichzeitig offensiv-selbstbewusst ihre Identität aus ihrer islamisch geprägten Kultur bezieht.

Gilt es eine „angegriffene“ Religion zu verteidigen oder ist die Hinwendung der jüngeren Generation Folge eines weit verbreiteten Gefühls von mangelnder sozialer Anerkennung? Und wie können wir uns aus der Mehrheitsgesellschaft dazu sinnvoll verhalten?

Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Raum: Großer Saal E01+Foyer

Veranstalter: Dritte Welt Zentrum & InitiativGruppe

Eintritt: Frei

Kontakt: f.hamdan@initiativgruppe.de

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