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Auf Reisen aktiv gegen Kinderarbeit

Was sollte man bei einer Reise in ein Entwicklungsland beachten? In welchen Bereichen findet Kinderarbeit im Reiseland statt? An wen sollte man sich wenden, wenn man mit Fällen von ausbeuterischer Kinderarbeit oder sexueller Ausbeutung von Kindern konfrontiert wird? Darf man Kindern Geld geben oder sollte man es lieber in Kinderschutzprojekte vor Ort investieren? Antworten auf diese Fragen gibt eine neue Broschüre, die EarthLink e.V. im Rahmen seines Projektes „Aktiv gegen Kinderarbeit im Tourismus“ herausgegeben hat. Download: www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de  

Demo: Wir haben es satt! 18.1. Berlin

Samstag 18. Januar 2014

11 Uhr: Auftaktkundgebung zur Demonstration am Potsdamer Platz 12 Uhr: Demonstration zum Kanzleramt anschließend Abschlusskundgebung und Rock for Nature mit Ratatöska 14:30-18 Uhr: Politischer Suppentopf: Aufwärmen – Vernetzen – Diskutieren bei Essen, heißen Getränken und Kultur Trommeln für die Agrarwende!

Datum der Veranstalltung: 
Sonntag, 18 Januar, 2015 - 12:00 bis 18:00

Shell soll Nigerdelta von Ölverunreinigungen säubern

Royal Dutch Shell ist das umsatzstärkste Unternehmen Europas. Diese Umsätze macht Shell in Nigeria seit Jahrzehnten auf Kosten von Mensch und Umwelt. Durch Lecks in Ölleitungen sind Trinkwasser und Böden verseucht, Ökosysteme wie die Mangrovenwälder massiv bedroht. Der BUND und Friends of the Earth Gruppen rufen weltweit Shell dazu auf, die überfällige Sanierung des Nigerdeltas endlich mit vollem Einsatz zu starten. Wir wollen es nicht länger hinnehmen, dass ein Ölmulti wie Shell mit der Zerstörung von Natur und Klima große Gewinne macht. Hier kann man die Aktion unterstützen: http://www.bund.net/themen_und_projekte/internationaler_umweltschutz/shell_in_nigeria/

Einspruch gegen Patent auf Brokkoli! Jetzt hier zeichnen!!

Am 12. 6. 2013 erteilt das Europäische Patentamt erneut ein Patent (EP 1597965) auf konventionelle Züchtung. Die Tochter Seminis des US-Konzerns Monsanto erhält ein Patent auf Brokkoli aus konventioneller Zucht. Die Pflanzen, die angeblich leichter zu ernten sind, wurden durch einfache Kreuzung und Selektion gezüchtet. Das Patent erstreckt sich auf die Pflanzen, das Saatgut und den "geköpften Brokkoli" sowie auf eine "Vielzahl von Brokkolipflanzen, die auf einem Feld wachsen". Das Europäische Parlament und der Bundestag hatten deutliche Kritik an diesen Patenten geäußert, jüngst wurden über zwei Millionen Unterschriften für ein Verbot der Patentierung von Pflanzen aus herkömmlicher Züchtung gesammelt.

Bis 11.6. Petition für unabhängige Gentechnik-Risikoforschung zeichnen!

Brauchen wir überhaupt Forschung, wenn viele Menschen doch Gentechnik und Pestizideinsatz sowieso ablehnen? Die Forderung nach mehr unabhängiger Risikoforschung bedeutet nicht, dass neue Gentechnik-Pflanzen entwickelt werden sollen. Vielmehr soll die Risikoforschung nicht länger von den Interessen der Industrie bestimmt werden. Industrienahe Forscher dürfen nicht länger Steuergelder abgreifen und dann auch noch behaupten, alles sei sicher, obwohl die Risiken gar nicht untersucht wurden. Tatsächlich wird Jahr für Jahr sehr viel Geld in Forschung gesteckt, ohne dass dadurch wirklich mehr Sicherheit für Mensch, Tier und Umwelt geschaffen wird:

Einwendung gegen ungarisches Atomkraftwerk Paks bis 15.April

Am Standort Paks, etwa 450 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, soll Ungarns einziges Atomkraftwerk um zwei neue Blöcke auf insgesamt sechs Meiler erweitert werden. Die installierte Leistung würde damit mehr als verdoppelt werden. Atomkraft ist aufgrund der vielfältigen Gefahren für Mensch und Umwelt keine akzeptable Technologie. Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima zeigen, dass das „Restrisiko“ jederzeit und überall eintreten kann. Noch bis zum 15. April kann die deutsche Öffentlichkeit im Rahmen der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung Stellungnahmen und Forderungen an das ungarische Ministerium für nationale Entwicklung übermitteln.

1. Münchner capMob am 13.März

Der capMob – “capital” meets “flashmob”- verbindet Unternehmen & Projekte, die finanzielle Beteiligungen anbieten, mit Interessenten und potenziellen CapitalgeberInnen. Immer mehr Menschen fragen sich, wie sie Geld sinnvoll anlegen können. Im Vordergrund steht nicht mehr (nur) die Rendite, sondern Sicherheit und Auswirkungen. Dabei muss es sich nicht um grosse Summen handeln, denn auch mit geringen Beträgen kann ich viel bewirken. Viele Unternehmen öffnen sich und bieten direkte Beteiligungen an. Nicht ohne Grund war 2012 das Jahr der Genossenschaften. Produzenten und Konsumenten sind beide an engeren Beziehungen interessiert. So können Konsumenten zu Prosumenten werden.