Eine Welt

"Goldene Zeiten" – Das heuchlerische Geschäft mit dem Gold

– Film im Rahmen des 4. Münchner Klimaherbstes - Der Film von Ralph Weihermann und Mirjam Leuze zeigt Gewinner und Verlierer eines weltweiten Booms. Wir investieren arglos in Gold und sind uns nicht bewusst, unter welchen Umständen es gewonnen wird. In einer der ärmsten Gegenden Perus, in Cajamarca, liegt die größte Goldmine Lateinamerikas, eine der Minen der US-Firma Newmont. Dieser Film zeigt eindrucksvoll, welche Schäden an Menschen und Natur durch den Goldrausch entstehen. Veranstalter: lifeguide e.V. münchner zukunftssalon (oekom e.V.), Waltherstr. 29, Rgb., 2. Stock Eintritt frei

Datum der Veranstalltung: 
Freitag, 24 Oktober, 2014 - 18:00

Filmpremiere - Water Makes Money

Der Weltwassermarkt ist hart umkämpft. Global-Player wie die französischen Konzerne Veolia und Suez und die um ihre Finanzprodukte gescharte Banken- und Beraterwelt betreiben eine schleichende Enteignung der Wasserversorgung aus kommunaler Verantwortung. Beispiel Veolia: In Deutschland hat es der Weltkonzern in kürzester Zeit geschafft, zum größten Versorger im Trink- und Abwasserbereich aufzusteigen. Z.B. Braunschweig: Für den Erwerb der Abwasseraufbereitung wendet Veolia keinen Cent auf. Der „Kaufpreis" und die Investitionen werden mit Krediten der Nord LB und der "Pleitebank" Dexia finanziert - rückzahlbar mit Zins und Zinseszins von Braunschweigs Bürgern.

quergedacht - Der Sojawahn

Soja hat an Bedeutung in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Pflanze ist vielversprechend: Mit ihr ernähren wir uns gesund, füttern wir unsere Nutztiere, betanken wir unsere Autos. Also alles bestens, oder? Norbert Suchanek ist in der Reihe quergedacht des oekom-Verlages den Versprechen der Sojapflanze auf den Grund gegangen. Das Ergebnis ist bedenklich. Vermehrter Sojaverzehr ist für die menschliche Gesundheit keineswegs förderlich: so steht Soja zunehmend im Verdacht, neue Allergien auszulösen, den Hormonhaushalt von Kleinkindern nachhaltig zu stören oder bei Frauen in den Wechseljahren das Tumorwachstum zu begünstigen. Der Einsatz als Futtermittel und als Grundstoff für Biosprit zieht intensiveren Anbau nach sich.