Gentechnik

21. Oktober 11 bis 13 Uhr Filmvorpremiere: More than Honey

Wie unser Leben vom Überleben der Bienen abhängt Viren, Parasiten oder Pestizide? Die wirkliche Ursache für das beunruhigende globale Bienensterben kennt niemand genau. Fest steht nur: Ohne Bestäubungsarbeit der Bienen würde der Weltbevölkerung ein Drittel der gesamten Welternte fehlen.

Datum der Veranstalltung: 
Sonntag, 21 Oktober, 2012 - 11:00

EILAKTION: Gegen Patente auf Pflanzen und Tiere - bis 3. Juli an Abgeordnete schreiben

Am 3. und 4. Juli wird das Europäische Parlament voraussichtlich über das sogenannte Einheitspatent abstimmen. Darin wird für die meisten Länder der EU einheitlich geregelt, wie Patente erteilt und durchgesetzt werden können. Ein besonderes Thema ist dabei der Patentschutz für Pflanzen und Tiere, der auch Gegenstand einer Resolution des Europäischen Parlaments war (10 May 2012). Darin fordert das Europäische Parlament auch einen umfassenden Züchtervorbehalt bei Pflanzen und Tieren. Jedoch entspricht der Vorschlag der großen Parteien (Christdemokraten und Sozialdemokraten), der aktuell abgestimmt werden soll, NICHT dem Votum des Parlamentes vom 10. Mai 2012.

Greentunes-Festival am 16. Juni im Backstage

Das Festival für einen besseren Umgang mit den Tieren und den Ressourcen unserer Welt findet am 16. Juni in München statt. Im Laufe seines Lebens isst jeder Deutsche durchschnittlich 4 Rinder, 46 Schweine und 945 Hühner. Ein solcher Fleischkonsum ist nur mit einer Massentierhaltung möglich, die keine artgerechte Tierhaltung zulässt. Der exzessive Fleischkonsum, wie er sich in den letzten 40-50 Jahren bei uns etabliert hat, fährt mit seinem Ressourcenverbrauch unsere Welt auf absehbare Zeit vor die Wand. Und klar muss werden, dass wir das Leid der Tiere im Rahmen der Massentierhaltung nicht mehr hinnehmen dürfen.

Datum der Veranstalltung: 
Samstag, 16 Juni, 2012 - 15:30

Kino on demand - "Raising Resistance"

"Raising Resistance" handelt von einer Revolte von Kleinbauern gegen die globalisierte Landwirtschaft. Der stetig wachsende Bedarf von gentechnisch veränderter Soja in Lateinamerika ist ein Traum für die Agrarindustrie und Investoren. 80% der gentechnisch veränderten Soja füllt die Futtertröge zugunsten billiger Fleischproduktion hier in Europa und weltweit. Für die Kleinbauern heisst dies: Vertreibung von ihrem Land, Verlust ihrer Nahrungsgrundlage, kurzum: der Kampf ums Überleben.In Paraguay wächst nun der Widerstand in der Bevölkerung und die Lage droht zu eskalieren.