Wirtschaft

Greentunes-Festival am 16. Juni im Backstage

Das Festival für einen besseren Umgang mit den Tieren und den Ressourcen unserer Welt findet am 16. Juni in München statt. Im Laufe seines Lebens isst jeder Deutsche durchschnittlich 4 Rinder, 46 Schweine und 945 Hühner. Ein solcher Fleischkonsum ist nur mit einer Massentierhaltung möglich, die keine artgerechte Tierhaltung zulässt. Der exzessive Fleischkonsum, wie er sich in den letzten 40-50 Jahren bei uns etabliert hat, fährt mit seinem Ressourcenverbrauch unsere Welt auf absehbare Zeit vor die Wand. Und klar muss werden, dass wir das Leid der Tiere im Rahmen der Massentierhaltung nicht mehr hinnehmen dürfen.

Datum der Veranstalltung: 
Samstag, 16 Juni, 2012 - 15:30

10. Welttag gegen Kinderarbeit

Von den 215 Millionen weltweit arbeitenden Kindern schuften 115 Millionen im Alter zwischen fünf und 17 Jahren in Jobs, die zu den unwürdigsten Formen von Kinderarbeit gehören wie beispielsweise Sklaverei, Schuldknechtschaft und Prostitution, die für die Gesundheit, Sicherheit und die Entwicklung von Kindern schädlich sind.

Ran an die Kartoffeln!

Mit einer Gemeinschaftsaktion werben die Genussgemeinschaft Städter und Bauern der Verein Bio-Kartoffelerzeuger e.V. dem Streetlife-Festival in München am Wochenende 9. und 10. Juni 2012 für Kartoffeln von regionalen Erzeugern. Bio-Kartoffelbauern aus dem Münchner Umland geben ihre Kartoffeln aus der letztjährigen Ernte und ihre Frühkartoffeln gratis an die Besucher des Streetlife Festivals ab, um sie von den Vorzügen ihrer Ware zu überzeugen. An beiden Tagen werden die Landwirte gemeinsam mit Akteuren der Genussgemeinschaft Städter und Bauern am Siegestor auf der Ludwigstraße die Kartoffeln verteilen und über die Hintergründe der Aktion aufklären.

Regionale Wirtschaftsgemeinschaft München

Seit Mitte Januar 2011 gibt es in München die eingetragene Genossenschaft Regionale Wirtschaftsgemeinschaft (ReWiG) München.  Sie beteiligt sich  aktiv und finanziell an regionalen Firmen und Projekten, die den Kriterien für ökologisches, ökonomisches und soziales Handeln und Wirtschaften entsprechen, oder diese in Zukunft umsetzen möchten. Sie können sich an der Genossenschaft beteiligen:  als Mitglied, in der Teilhabergemeinschaft und/oder in der Tauschgemeinschaft. Die Teilhaber beteiligen sich durch den Erwerb von Genussrechten an der Genossenschaft und ihren „teilgebenden“ Unternehmen. Die Teilhabe dient nicht  vorrangig dazu eine möglichst hohe Dividende zu erhalten, sondern das Ziel ist Geld sicher, sinnstiftend und zukunftsfähig anzulegen.